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Harriet in den Zeiten von Corona

Liebe Kultur-Interessierte, liebe Freundinnen und Freunde!

„Das Leiden, die Not gehört zum Leben dazu, wie das Schicksal und der Tod. Sie alle lassen sich vom Leben nicht abtrennen, ohne dessen Sinn nachgerade zu zerstören. Not und Tod, das Schicksal und das Leiden vom Leben abzulösen, hieße dem Leben die Gestalt, die Form nehmen. Erst unter den Hammerschlägen des Schicksals, in der Weißglut des Leidens an ihm, gewinnt das Leben Form und Gestalt.“

„Wenn wir nicht mehr in der Lage sind, eine Situation zu ändern,
sind wir herausgefordert, uns selbst zu ändern.
Man kann einem Menschen alles nehmen, bis auf eines:
die letzte der menschlichen Freiheiten –
die eigene Haltung in jeder beliebigen Situation zu wählen,
seinen eigenen Weg zu wählen.“

Der österreichische Neurologe und Psychiater Viktor E. Frankl (1905 – 1997) wusste, wovon er spricht. Er hat alle Höhen und Tiefen sozialer, gesellschaftlicher und politischer Art in seinem Leben erfahren. Er hat nie aufgegeben und stellte die Sinnfrage ins Zentrum seiner Arbeiten.

Eine Frage, die wir uns heute auch deutlich öfter stellen, als bisher, und keine befriedigende Antwort finden.

Der Zukunftsforscher Mathias Horx versucht diese Frage in seinem Artikel für uns zu beantworten:  www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/ 

Das hat in der ersten Woche der Ausgangsbeschränkung warm ums Herz gemacht, aber nun,  nach zwei Wochen, stellen wir konkretere Fragen.

Und die beantwortet Sven Gabor Janszky, Chairman des größten Zukunftsinstituts Europas „2b AHEAD Think Tank“ sehr präzise mit fünf möglichen Zukunftsszenarien.

Mehr ist, glaube ich, dazu nicht zu sagen. Wir dürfen gespannt sein und dabei sehr geduldig.

Geduld erbitte ich – wie derzeit alle Kultureinrichtungen – auch von Ihnen, was die genauen Daten meines Angebots an Historientheater und Literarisch-Musikalischen Pfaden betrifft.

Da es leider nach wie vor von Seiten der Regierung keinerlei Vorgaben für eine mögliche Durchführung von Kulturveranstaltungen gibt, kann ich derzeit keinerlei neue Termine anbieten, habe alle bis Ende Juni abgesagt und meinen Gästen das Geld für gekaufte Tickets rücküberwiesen.

Die Venedigreisen mussten ja beide abgesagt werden und sind aufs Frühjahr 2021 verschoben, ebenso Bulgarien.  Albanien im heurigen September ist auch nicht zu verwirklichen und ist um ein Jahr verschoben. Lissabon im Dezember 2020 scheint am realistischsten zu sein.

Auch bezüglich meiner gemeinsam mit Elite Tours veranstalteten zwei Reisen und acht Tagesfahrten, gilt es weiter geduldig zu abzuwarten,  bis feststeht, wie viele Menschen denn in einem Bus sitzen und in einer Gruppe mitgehen dürften.

Harren Sie also bitte mit mir der Dinge, die da kommen, ohne zu verzweifeln!
Mit dem folgenden Zitat fällt das hoffentlich leichter:
Lebe jeden Tag mit der Begeisterung als wäre er dein erster und mit der Verantwortung als wäre er Dein letzter.“

Bleiben Sie gesund an Leib und Seele!

Ihre
Elisabeth-Joe Harriet